Der lichtung verlag. Ein Forum für Literatur aus Ostbayern
Es ist das große Verdienst des lichtung verlags, der zeit - genössischen regionalen Literatur und Kunst aus Ostbayern in über 20-jähriger Aktivität ein eigenes Profil verschafft zu haben – und so über die Region hinaus sichtbar zu machen, wie vielfältig sich die literarische Landschaft in der bayerischen Provinz gestaltet. Ansässig in Viechtach, hervorgegangen aus dem Bayerwaldforum, startete das Unternehmen 1988 mit dem lichtung magazin, 1989 wurde die edition lichtung ins Leben gerufen. Während der Verlagsarbeit sammelte sich ein Archiv mit Manuskripten, Briefen und Unterlagen an, das nun seinen Weg in das Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg gefunden hat und dessen Bestände um eine wichtige Note bereichert. Die Sonderausstellung präsentiert daraus eine Auswahl an Dokumenten zur Verlagsgeschichte.
Dank der Sparkassenstiftung Amberg-Sulzbach konnte das Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg das Archiv des lichtung verlags ankaufen. Dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst danken wir für die Unterstützung der Sonderausstellung und den Begleitveranstaltungen.
Dauer: 18.11.2011 - 6.5.2011
Weitere Informationen finden Sie hier.
Veranstaltungen: Neuerscheinungen in der edition lichtung
19.1.2012, um 20.00 Uhr: Lesung mit Marianne Hofmann
28.4.2012, ab 19.00 Uhr: Lesung mit Harald Grill (im Rahmen der 3. Sulzbach-Rosenberger Textour)
3.5.2012, um 20.00 Uhr: Finissage und Premierenlesung: Berhard Setzwein
Heinz Friedrich und die Geschichte des Deutschen Taschenbuchverlags dtv
Der Deutsche Taschenbuchverlag dtv feiert 2011 sein 50-jähriges Bestehen. In einer Ausstellung erinnert das Literaturhaus Oberpfalz an den Gründer und Autor Heinz Friedrich und beleuchtet die Geschichte des dtv: die Gründerjahre, die Gewinnung von Erfolgsautoren, die rasante Entwicklung immer neuer Buchreihen, die Buchgestaltung mit Celestino Piattis Illustrationen als langjähriges Markenzeichen. Die Ausstellung zeigt in Briefen, Fotos, Erstausgaben und Plakaten Ausschnitte aus der von der Bayerischen Staatsbibliothek München konzipierten Werkausstellung „Ein Leben im Gegenglück des Geistes. Heinz Friedrich 1922 – 2004“, die im Jahr 2005 aus dem Nachlass zusammengestellt wurde. Ergänzt sind diese Dokumente mit Leihgaben aus dem dtv-Verlagsarchiv.
In Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek, München, und dem dtv
Dauer: 11.5. – 30.10.2011 (Die - Fr 9.00 - 17.00 außer an Feiertagen, So 14.00 - 17.00 außer 12.6.)
Bitte beachten Sie auch unsere Veranstaltungsreihe zur Ausstellung mit Lesungen von dtv-Autoren:
31.5.2011 "Im Nachtzug" Lesung mit Benno Hurt
22.09.2011 Lesung mit Ingo Schulze
20.10.2011 Lesung mit Judith Zander
Sonderausstellung
„schiefer - granit - kalk“ Grafiken, Fotografien, Zeichnungen und Gedichte von Jean-Christophe Meillan und Friedrich Brandl
Zusammen mit dem Grafiker Jean Christophe Meillan veröffentlichte der Amberger Autor Friedrich Brandl seinen Gesteins-Zyklus mit den Gedichtbänden „schiefer“, „granit“ und zuletzt „kalk“. Die Ausstellung zeigt im Zusammenspiel Gedichte, Grafiken, Fotografien und Zeichnungen der beiden Künstler, die sich dem Projekt schon seit einigen Jahren widmen. Gesteins-Exponate und Vorarbeiten zu den Büchern sind ebenfalls zu sehen.
Jean-Christophe Meillan, geboren 1978 in Marseille, lebt als Künstler und Grafiker in Ingelheim am Rhein.Friedrich Brandl, geboren 1946 in Amberg, lebt dort als Schriftsteller. Zuletzt veröffentlichte er im Verlag lichtung die Prosabände „Ziegelgassler“ und „Wieder am Bauzaun“.
Die Ausstellung wird mit einer Lesung von Friedrich Brandl eröffnet, die Mike Reisinger (Bassklarinette, Akkordeon, Perkussion) musikalisch begleitet.
Dauer der Ausstellung: 6.2. – 17.4.2011
Öffnungszeiten: Die – Fr 9.00 – 17.00, So 14.00 – 17.00 (außer Faschingssonntag)
Sonderausstellung
KofferBilder – KofferNotizen
Kunst-Ausstellung von Regina Hellwig-Schmid
Der Koffer als Fluchtgepäck – dieses Motiv fasziniert die Regensburger Künstlerin Regina Hellwig-Schmid schon seit Anfang der 1990er Jahre. Bevor ihre „KofferBilder“ auf der Leinwand entstanden, hörte sie sich die Geschichten ihrer Besitzer an, stellte Fragen zu ihren Fluchtgeschichten, protokollierte deren Schicksale. Ganz konkret gilt ihr Interesse dem Inhalt der Koffer: was nimmt ein Mensch mit, wenn er Heim und Heimat verlassen muss? Was ist das ganz Persönliche, das man auf keinen Fall zurücklassen will. Zu den Gesprächen und der künstlerischen Umsetzung haben sich in all den Jahren viele Koffer angesammelt – Fluchtgepäckstücke, denen authentische Erinnerungsspuren anhaften.
Dauer der Ausstellung: 29.10.2010 - 30.01.2011




