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Frederick

Lesung mir Perikles Monioudis. Moderation Thomas Geiger, Literarisches Colloquium Berlin

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„Frederick wollte tanzen, er wollte nichts anderes als tanzen, und er tanzte wie keiner sonst. Er vollendete sein Metier, er brachte es zu einem Ende, indem er perfekt wurde. (...) Das Schönste ist aber gerade gut genug, um zerstört zu werden.“, heißt es in Perikles Monioudis´ Künstlerroman über Fred Astaire.
Er übte versessen, tanzte mit unglaublicher Hingabe - und wurde der beste Stepptänzer, den die Welt gesehen hat. Astiare verkörperte den Höhepunkt einer Kunst, die mit ihm auch wieder unterging. Er strebte nach Perfektion, Eleganz und Schönheit, und doch, so imaginiert es Monioudis, musste er sich sein ganzes Leben gegen einen geradezu teuflischen Begleiter wehren, der ihn überreden will aufzuhören. Monioudis erzählt von einem großen Künstler, seinem Weg aus der amerikanischen Provinz nach London, an den Broadway, nach Hollywood - und seinem stolzen Widerstand gegen alle Hinfälligkeit des Erfolges.
Perikles Monioudis, 1966 in Glarus/Schweiz geboren, lebte nach dem Studium der Soziologie und Politologie an der Universität Zürich in Berlin und heute wieder in Zürich. Für seine in mehrere Sprachen übersetzten Romane und Erzählbände wurde er mit vielen Auszeichnungen bedacht, darunter der Preis des Schweizerischen Schriftstellerverbandes und der Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia