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Slata Roschal: 153 Formen des Nichtseins

Ein schonungsloses Romandebüt in Form einer Prosacollage voll bissigem Humor und sezierenden Alltags- wie Selbstbeobachtungen. „Einer der besten Debütromane 2022“ schrieb die Süddeutsche Zeitung.

Slata Roschal (c) Ammy Berent
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Slata Roschal (c) Ammy Berent


Slata Roschal debütierte als Lyrikerin und hat 2022 ihren ersten, viel beachteten Roman „153 Formen des Nichtseins“ veröffentlicht. Darin erzählt die Autorin von dem Gefühl des Dazwischenseins und Nichtdazugehörens, dem sich die junge Russlanddeutsche Ksenia ausgesetzt sieht. Was macht ihre Identität aus? Ksenia ist Deutsche und Russin, Jüdin, die unter den Zeugen Jehovas aufwächst, sie ist Frau, Mutter und Wissenschaftlerin. Die Prosa-Collage aus Tagebucheinträgen, Notizen, Ebay-Anzeigen und religiösen Anleitungen verschränkt die Aspekte von Frau-Sein, Migration und religiöser Prägung zu einer pluralistischen Perspektive heutiger Lebenswirklichkeit.
Der Roman stand auf der Longlist für den deutschen Buchpreis und auf der SWR-Bestenliste und erhielt die Auszeichnung „Bayerns beste Independent Bücher“.
Slata Roschal, 1992 in St. Petersburg geboren, kam mit ihrer Familie 1997 nach Deutschland und
wuchs zweisprachig auf. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und lebt in München.

Karten für 10€, ermäßigt 7€ unter Tel 09661/ 81 59 59-0 oder info@literaturarchiv.de